Unsere Gründung

Eine traurige Geschichte hat unser Verband zum Leben gerufen am 2-ten August 1998, mit 22 Gründungsmitgliedern.

Leider kommen wegen der menschlichen Unverantwortlichkeit, noch immer viele Tiere in sehr schwere Situation.

Wir tun alles mögliche, was in unserer Kraft steht, diesen Tieren solche Lebensumstaende zu sichern, durch die sie das viele Leiden, die Enttauschung vergessen. Wir versuchen ihnen zu zeigen, dass sie dem Menschen wieder vertrauen können. Wir widmen aussergewöhnliche Aufmerksamkeit für die Unterbringung, denn unser Ziel ist es nicht, dass jemand das Tier endlich abholt, sondern ihm einen liebevollen Eigentümer und ein wahres Heim zu finden.

Heutzutage bekommen wir immer mehr Hilfe-unter anderem, von den Medien-von Freiwilligen, deren uneigennützige Darbietung unsere Arbeit erleichtert.
Ich hoffe, und sehe es auch so, dass wir auf dem richtigen Wege sind.

Harkány ist ein Badekurort, jeden Sommer mit viel Fremdenverkehr, der von vielen ausgenützt wird. Sie glauben, in der Deckung der dunklen Nacht, heimtückisch, aber oft auch am Tag, die überdrüssigen Hunde, Katzen in der Stadt fortzulassen mit den Gedanken, dass die, sich in der Stadt aufhaltenden, die Ferien verbringenden, oft Touristen sie bemitleiden werden, und sie zu sich aufnehmen. Sie irren sich, denn wenige Hunde und Katzen bekommen diese Chance. Die anderen Tiere müssen wochen- und monatelang herumstreichend, hungernd, bettelnd ihren schweren Schicksal herumtragen.
So kam nach Harkány ein schöner, junger englischer Setter-Mischling, der von jemandem den Namen Sanyi erhalten hatte. Jeder kannte ihn unter diesen Namen, denn jahrelang ging er auf den Strassen herum, begleitete freundlich die Leute. Niemand hat ihm weh getan, viele haben ihn auch verwöhnt. Es war auch, der ihn mit nach Hause nehmen wollte, aber, nirgends ist er geblieben. Ich habe auch versucht, ihn mit nach Hause zu nehmen, aber, wie ein Champion sprang er über den Zaun und war schon auf der Strasse. Die Strasse war sein Leben, er war frei und in der Zwischenzeit hoffte er seinen alten Inhaber zu finden, den, der sich so niedertraechtig verhaltend ihn, im Stich gelassen hat. In der Zeit wurde von der Stadtverwaltung Siklós eine “berüchtigte” SCHINDEREI getrieben, die auch von den umgebenden Stadtverwaltungen gerufen worden sind, wenn auf ihrem Gebiet ein, sich herumstreichendes Tier auftauchte (oft wurden auch solche Tiereeingefangen, die einen Inhaber gehabt hatten). Einmal stand jemandem der Hund Namens Sanyi im Wege, und die Schinder bekamen die Aufgabe, ihn einzufangen. Sanyi war klug, denn er hat die Schinder überspielt, es gelang ihm immer wieder zu entfliehen. Die Leute der Stadtverwaltung haben den Kampf nicht aufgegeben, sie haben sich entschlossen, nicht mit dem “Totenwagen” zu fahren, sondern mit dem PKW eines Schinders. Im Juni des Jahres 1998, zwei Maenner, gut ausgerüstetmit Schlagwerkzeugen, sind angekommen, haben den Hund Sanyi, im Busch,schlafend gefunden. Dann, vor den Augen der Touristen-zeigend, DAS ist Ungarn, mit Tieren muss so umgegangen werden- haben sie mit Eisenröhren das Tier zusammenschlagen zu begonnen. Letztendlich stellte sich ein aelterer Herr vor die beiden Schinder und sagte,”Nur über meinen Körper dürfen Sie den Hund anrühren. Die anderen haben dazu auch Mut bekommen und stellten sich vor das Tier. Sanyi ist so dem Tode entkommen. Seine blutenden Wunden sind sehr langsam, monatelang geheilt. Der alte Herr hat ihn auch weiterhin gefüttert und gepflegt. Leider sind die Spuren nicht nur auf seinem Körper geblieben, sondern auch in seiner Seele. Seitdem hatte er Angst von den Menschen und vertraute keinem mehr. Bis er heilte, kamen Weihnachten. Leider haben die Schinder es nicht aufgegeben, ihn zu verfolgen. So geschah es, dass Sanyi am heiligen Abend, mit blutenden Wunden nach Hause kehrte, zu der Familie, denen er vertraute. Aus seinem Körper floss das Blut. DerTierarzt ist gleich gerufen worden, aber wegen den Stichwunden, den inneren Verletzungen und des Blutverlustes, konnte ihm nicht mehr geholfen worden.

Nach der Tragödie habe ich mich entschlossen, etwas tun zu müssen. Wir dürfen nicht mehr erlauben, dass ungeschützte Tiere solchen Leuten zum Opfer fallen, die ihre Macht missbrauchen. Ich habe mehrere Leute, dieTiere mögen, aufgesucht, die sich die traurige Geschichtevon Sanyi anhörend, mir beigestanden sind und als Ergebnis dieser Initiative haben wir unseren Verband, am 2-ten August 1998, mit 22 Gründungsmitglieder ins Leben gerufen, und seit dem Jahr 2000 üben wir unsere Taetigkeit als gemeinnützige Organisation aus. Der operativ leitende Organ ist der Vorsitz, der aus 5 Personen besteht/Praesident, Sekretaer, Wirtschaftsleiter und 2 Mitglieder der Leitung.